Protokoll in Sprungwertschnitt umwandeln
Jedes Grafis-Teil kann in einen Sprungwertschnitt umgewandelt werden. Das gilt sowohl für reine Konstruktionsschnitte als auch für Sprungwertschnitte, die mit den Grafis-Konstruktionsfunktionen weiter bearbeitet wurden.
Das Umwandeln des Teiles in einen Sprungwertschnitt, auch „Abnahme“ eines Sprungwertschnittes, ist beispielsweise interessant für:
- das Herauslösen von einem oder mehreren Teilen aus einer Vererbungslinie zwecks Weiterverwendung in einem anderen Modell oder
- das Übertragen einer bewährten, konstruierten Gradierung auf einen Schnitt, der nur in der Modellgröße vorliegt.
- Teil aktivieren, das in einen Sprungwertschnitt umgewandelt werden soll;
- auf die erste Position der Größentabelle
die Basisgröße eintragen, auf die folgenden Positionen der Größentabelle
alle Größen eintragen und aktivieren, deren Sprungwerte abzunehmen sind; - Sprungwert → Protokoll in Sprungwertschnitt umwandeln
- Abnahme
Lassen Sie die Gradierpunkte zunächst automatisch setzen. Grafis nimmt danach die Sprungwerte dieser Gradierpunkte für alle aktivierten Größen der Größentabelle
ab. - Gradieren aktives Teil
Der Schnitt wird jetzt als Sprungwertschnitt gradiert. Der Schnitt muss identisch mit dem ursprünglichen Konstruktionsschnitt sein. Insbesondere bei Kurven treten Abweichungen auf, die durch Setzen zusätzlicher Gradierpunkte mit Gradierpunkte setzen
und erneuter Abnahme
zu beheben sind. Die Gradierpunkte müssen nicht nochmals gesetzt werden. Klicken Sie abwechselnd auf Abnahme
und auf Gradieren aktives Teil
. Wenn keine Abweichungen erkennbar sind, kann der Sprungwertschnitt gespeichert werden. - ggf. überarbeiten des Sprungwertschnittes gemäß Sprungwertschnitt bearbeiten, Sprungwerte schleppen und übertragen
- Speichern des Schnittes gemäß Abschnitt Sprungwertschnitt speichern
- Beenden mit
.
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Testen Sie das Abnehmen, indem Sie die Produktionsteile oder bestimmte Entwicklungsstufen eines Modells als Sprungwertschnitt speichern. Vom konstruierten Blazer-Mittelteil in Bild 2 wurden die Sprungwerte der Stützgrößen 34, 38 und 46 mit automatisch gesetzten Gradierpunkten abgenommen. In Bild 1 liegen die Stapel des konstruierten Schnittes und des abgenommenen Sprungwertschnittes übereinander. An den markierten Linien treten Abweichungen auf.
Bild 3
Nach dem Setzen zusätzlicher Gradierpunkte mit Gradierpunkte setzen
und Gradierpunkt konstruktiv
gemäß Bild 2 und erneuter Abnahme
sind die Stapel von konstruiertem Schnitt und Sprungwertschnitt identisch.
Prüfen Sie vor der Abnahme, ob Knipse oder andere Symbole besser durch Punkte ersetzt werden. Ein Knips erhält beispielsweise zwei Gradierpunkte. Die Modellgröße und alle Stützgrößen müssen in der Größentabelle
eingetragen und aktiv sein. Gehen Sie dann entsprechend der Schrittfolge vor und speichern die Schnitte sowohl in der Bibliothek als auch als Vorlage-Sprungwertschnitt.