Sprungwerte übernehmen
Sprungwerte von einem anderen Grafis-Teil übernehmen
Sprungwerte können von einem anderen Teil des Grafis-Modells auf den aktiven Sprungwertschnitt übertragen werden. Voraussetzung dafür ist, dass das benötigte Teil sichtbar und gradiert im Hintergrund liegt, siehe Bild 1.
Direkt im Menü Sprungwertschnitt führen Sie den Cursor über das gradierte Grafis-Teil. Die Sprungwerte werden in Form kleiner Punkte visualisiert. Klicken Sie einen Punkt oder eine Linie im gradierten Grafis-Teil an und führen anschließend den Cursor zum aktiven Sprungwertschnitt. Im aktiven Sprungwertschnitt klicken Sie den zugehörigen Gradierpunkt an. Diesem Gradierpunkt wurden jetzt die Sprungwerte zugeordnet. Mit Gradieren aktives Teil
lassen Sie sich den aktuellen Zustand anzeigen.
Sprungwerte von einem gespeicherten Vorlage-Schnitt übernehmen
Mit Sprungwerte aus Vorlage übernehmen
im Menü Sprungwertschnitt werden Sprungwerte von einem gespeicherten Vorlage-Schnitt übernommen. Nutzen Sie diese Möglichkeit, wenn ein Schnitt nur in der Modellgröße vorliegt. Digitalisieren oder importieren Sie den Schnitt in der Modellgröße und übernehmen die Sprungwerte anschließend von einem vorhandenen, bewährten Sprungwertschnitt.
Nach der Installation von Grafis sind zunächst keine Vorlage-Schnitte vorhanden. Vorlage-Schnitte werden mit der Funktion als Vorlage speichern
aus dem Menü Sprungwertschnitt erzeugt. Das Speichern eines Sprungwertschnittes als Vorlage ist über Sprungwert → Sprungwertschnitt bearbeiten oder Sprungwert → Protokoll in Sprungwertschnitt umwandeln (siehe Protokoll in Sprungwertschnitt umwandeln) möglich.
Anklicken von Sprungwerte aus Vorlage übernehmen
im Menü Sprungwertschnitt öffnet das abgebildete Menü mit folgenden Funktionen:
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Sprungwert editieren |
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Vorlage holen |
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Vorlage zu aktiven Sprungwertschnitt koordinieren |
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Vorlage bewegen |
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Anzeige Drehwinkel |
Sprungwerte editieren öffnet die Sprungwert-Tabelle des noch anzuklickenden Gradierpunktes, siehe Überblick über das Zuweisen von Sprungwerten.
Die Funktionen unter Sprungwerte aus Vorlage übernehmen
dienen zur Vorbereitung der Vorlage für die Sprungwert-Übernahme.
Anklicken von Vorlage holen
öffnet ein Datei-Fenster zur Auswahl der gewünschten Vorlage. Wählen Sie eine bewährte, als Sprungwertschnitt (*.SWS) gespeicherte Vorlage. Die Vorlage erscheint mit gestrichelten Linien. Gleichzeitig fordert Sie Grafis auf, beide Schnitte zueinander zu koordinieren. Das Koordinieren
(nachfolgend erläutert) ist bereits aktiv.
Zum Holen einer anderen Vorlage müssen Sie die aktive Vorlage zuerst ausblenden. Anschließend kann eine neue Vorlage geholt werden. Es ist möglich, die Sprungwerte aus mehreren Vorlagen zu übernehmen.
Mit Vorlage zu aktiven Sprungwertschnitt koordinieren
legen Sie fest, welche Gradierpunkte identische Gradierwerte haben. Zuerst ist der Punkt der Vorlage zu bestimmen; danach der Punkt im aktiven Sprungwertschnitt.
Vorlage bewegen
gestattet, die Vorlage zu verschieben, zu drehen oder zu spiegeln. Die Handhabung entspricht der <F3>-Funktion. Beim Drehen und Spiegeln der Vorlage werden auch deren Sprungwerte aktualisiert. Drehen und Spiegeln Sie daher, bevor Sie mit dem Kopieren der Sprungwerte beginnen. Der Drehwinkel der Vorlage wird angezeigt. Für sehr kleine Drehungen ziehen Sie weiter vom Kreismittelpunkt entfernt. Eine Verschiebung hat auf die Sprungwerte keinen Einfluss.
Nachdem die Vorlage ausgerichtet und geeignet positioniert ist, beginnt das Kopieren der Sprungwerte mit den mit den folgenden Kopierfunktionen.
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Sprungwerte einzeln kopieren von Punkt zu Punkt |
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Sprungwerte geführt kopieren |
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Sprungwerte X/Y kopieren |
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Sprungwerte X kopieren |
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Sprungwerte Y kopieren |
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identische Sprungwert-Tabellen mit Linien verbinden |
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X-Komponenten vergleichen |
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Y-Komponenten vergleichen |
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Vorlage ausblenden |
Mit den Kopierfunktionen erfolgt die Übernahme der Sprungwerte von der Vorlage auf den aktiven Sprungwertschnitt.
Die Kopiervarianten wurden bereits in Abschnitt Sprungwertschnitt bearbeiten, Sprungwerte schleppen und übertragen beschrieben. Für die Kopiervarianten „1=>1“ kann das Kopieren entweder einzeln
oder geführt
erfolgen. Im Fall geführt
werden die Gradierpunkte des aktiven Sprungwertschnittes nacheinander mit dem entsprechenden Gradierpunkt der Vorlage verbunden. Die Gradierpunkte werden in der Reihenfolge ihrer Nummerierung abgearbeitet. Eine Zuweisung wird mit
übersprungen. Aktivieren von einzeln
beendet das geführte Übernehmen.
Anzeigeoptionen
In der Schalterstellung +identische anzeigen
werden Gradierpunkte mit identischen Sprungwerten durch gestrichelte Linien miteinander verbunden. Es werden miteinander verbunden:
+X-Komponente und +Y-Komponente:
identische Sprungwert-Tabellen
+X-Komponente und -Y-Komponente:
Sprungwert-Tabellen mit identischen X-Komponenten
-X-Komponente und +Y-Komponente:
Sprungwert-Tabellen mit identischen Y-Komponenten
