Sprungwertschnitt bearbeiten, Sprungwerte schleppen und übertragen
Das Menü Sprungwertschnitt öffnet sich jeweils für:
Sprungwert → Sprungwertschnitt bearbeiten
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Protokoll in Sprungwertschnitt umwandeln
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Sprungwertschnitt digitalisieren
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Je nach Auswahl sind bestimmte Funktionen abgegraut. Die einzelnen Menüfunktionen haben folgende Bedeutung.
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Digitalisieren am Bildschirm |
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Probelauf |
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Sprungwertschnitt Abnahme/Gradierung aus Protokoll übernehmen |
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Gradieren |
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Gradierpunkt setzen |
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Stapeln |
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Gradierpunkt schleppen |
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Sprungwert-Nr. ein/aus |
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Gradierpunkte gruppieren |
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Bemaßung ein/aus |
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Sprungwerte bearbeiten |
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Bemaßung setzen |
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Sprungwerte von Vorlage übernehmen |
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Gradierregeln schleppen |
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Sprungwertschnitt in Bibliothek speichern |
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Löschen |
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als Vorlage speichern |
Digitalisieren und Abnahme
Je nach Auswahl sind davon ein oder mehrere Funktionen anwählbar. Digitalisieren startet das Digitalisieren von Konturen oder Sprungwerten, siehe Digitalisieren der Schnittkontur bzw. Sprungwerte digitalisieren.
Abnahme
startet die Abnahme eines Sprungwertschnittes vom aktiven Teil. Das aktive Teil kann sein
- ein auf der Basis von Körpermaßen konstruierter Schnitt oder
- ein Sprungwertschnitt mit oder ohne Modifikationen.
Die Möglichkeiten dieser Funktion sind Gegenstand von Protokoll in Sprungwertschnitt umwandeln.
Die Rubrik Gradierpunkte setzen
enthält alle Funktionen zur Bearbeitung der Gradierpunkte.
Gradierpunkte setzen öffnet das abgebildete Menü.
Mit Gradierpunkt automatisch
werden die Gradierpunkte automatisch gesetzt.
Vorhandene Gradierpunkte werden nicht überschrieben und nicht gelöscht.
Mit Gradierpunkt konstruktiv
werden einzelne Gradier-Punkt mit dem Untermenü Punktkonstruktion konstruiert.
Die neuen Gradierpunkte sind rot gekennzeichnet, da deren Sprungwert-Tabellen noch unbelegt sind. Mit den Funktionen
werden den Gradierpunkten die Sprungwerte zugeordnet.
Setzen Sie zusätzliche Gradierpunkte insbesondere auf Kurven, wenn die Kurvenform noch nicht wie gewünscht gradiert wird.
Mit Gradierpunkte schleppen
kann die Kontur in der Basisgröße bearbeitet werden. Aktivieren Sie Gradierpunkte schleppen
. Das Fenster Rastertool öffnet sich (Bild 1). Ist der Button Rasterwert gedrückt, dann werden die Gradierpunkte in den eingestellten Rasterschritten geschleppt.
Aktivieren Sie Rasterwert und ziehen einen Gradierpunkt mit gedrückter linker Maustaste. Sie verändern die Kontur „nach Augenmaß“. Grafis zeigt die Verschiebungen des Gradierpunktes in X- und Y-Richtung im Fenster Rastertool an. Das Schleppen beenden Sie mit
. Erst nach Bestätigung der Sicherheitsabfrage werden die Änderungen übernommen. Zu Ihrer Information registriert Grafis die Verschiebewerte im Mitteilungsfeld der Sprungwert-Tabelle zum Gradierpunkt mit der Kennung % und dem Änderungsdatum, siehe Bild 1.
Mit Gradierpunkte gruppieren
können Gradierverbände gebildet werden.
Stellen Sie auf Sprungwert-Nr. ein/aus um die Nummern der Gradierpunkte anzuzeigen. Das Bildschirmbild kann mit Bearbeiten → Kopieren (Zwischenablage) oder mit den Funktionen im Menüpunkt drucken ausgegeben werden.
Sprungwerte bearbeiten
öffnet das entsprechende Menü zum Bearbeiten der Sprungwert-Tabellen mit folgenden Möglichkeiten:
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Sprungwerte editieren |
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Sprungwerte schleppen |
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Sprungwerte kopieren von Punkt zu Punkt, 1=>1 |
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Sprungwert linear übernehmen, 2=>1 |
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Sprungwert kurvig übernehmen, 2=>1 |
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Sprungwert von Bibliothek übernehmen, Sprungwert-Bibliothek laden |
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Sprungwert-Liste aus Bibliothek |
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Sprungwert X/Y kopieren |
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Sprungwert nur X kopieren |
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Sprungwert nur Y kopieren |
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Sprungwert A1 kopieren (eigene Auswahl) |
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Sprungwert A2 kopieren (eigene Auswahl) |
Durch Anklicken eines Gradierpunktes öffnet sich dessen Sprungwert-Tabelle, siehe Überblick über das Zuweisen von Sprungwerten.
Kopieren erlaubt das Übertragen von Sprungwerten eines oder zweier Gradierpunkte auf einen anderen Gradierpunkt in den Varianten:
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Sprungwerte kopieren von Punkt zu Punkt, 1=>1
Die Varianten „1=>1“ unterscheiden sich wie folgt:
1=>1(XY) Die komplette Sprungwert-Tabelle wird kopiert.
1=>1(X)Nur die Werte der X-Komponente werden kopiert.
1=>1(Y)Nur die Werte der Y-Komponente werden kopiert. Zum „1=>1“-Kopieren aktivieren Sie eine der drei Kopiervarianten und klicken den Gradierpunkt an, dessen Sprungwerte kopiert werden sollen. Bewegen Sie den Cursor. Es erscheint ein Pfeil, mit dem Sie festlegen, auf welchen Gradierpunkt die Sprungwerte kopiert werden. Beenden Sie das Kopieren mit
.
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Sprungwert übernehmen 2=>1
Die Varianten „2=>1“ übertragen die Sprungwerte zweier Punkte auf einen dritten Punkt. Sie unterscheiden sich wie folgt:
2=>1(lin)Die neuen Sprungwerte werden linear mit Bezug auf die direkte Verbindung beider Punkte berechnet. Verwenden Sie diese Variante, wenn die Punkte auf einer langgezogenen (gedachten) Verbindungslinie liegen.
2=>1(kur) Die neuen Sprungwerte werden komponentenweise berechnet. Verwenden Sie diese Variante, wenn die Punkte auf einer ausgeformten (gedachten) Verbindungslinie liegen. Zum „2=>1“-Kopieren aktivieren Sie eine der beiden Kopiervarianten und klicken nacheinander die Gradierpunkte an, dessen Sprungwerte kopiert werden sollen. Legen Sie mit dem Pfeil fest, welche Punkte neue Gradierregeln erhalten (Bild 2). Beenden Sie mit

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Sprungwert eigene Auswahl
Mit den Spezialvarianten werden die Gradierregeln eines Gradierpunktes auf einen anderen Punkt kopiert. Beim Kopieren kann beispielsweise die X-Komponente gespiegelt werden (im Fall [Xspg Y ]). Im anderen Fall werden die Sprungwerte nicht überschrieben, sondern addiert. Klicken auf setzen
gestattet die Auswahl anderer Spezialvarianten, die nur von versierten Anwendern benutzt werden sollten.
Sprungwerte aus Vorlage übernehmen
öffnet das Menü zum Übernehmen der Sprungwerte von Vorlage-Schnitten, siehe Sprungwerte übernehmen.
Sprungwert schleppen
und Anklicken eines Gradierpunktes öffnet wiederum das Fenster Rastertool. Gleichzeitig werden alle Größen der Größentabelle gradiert. Die Kontur in den verschiedenen Größen kann jetzt direkt mit oder ohne Raster geschleppt werden.
Ein anderer Gradierpunkt kann jederzeit durch Anklicken aktiviert werden. Das Schleppen der Sprungwerte wird mit
beendet.
Mit Bemaßungensetzen
können Sie eigene Bemaßungen an einen Sprungwertschnitt setzen. Beim Schleppen von Gradierpunkten oder beim Schleppen von Sprungwerten ändern sich diese eigenen Bemaßungen sofort mit. Das Setzen von Bemaßungen erfolgt analog dem Bemaßen
Maße in einer Tabelle anzeigen lassen
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Alle gesetzten Maße können in einer Tabelle angezeigt werden. Maße eines Gradierstapels werden in allen Größen angezeigt. Die Tabelle kann gedruckt oder in die Zwischenablage kopiert werden.
In dieser Tabelle können die Bemaßungen beschriftet und in der ersten Spalte als Favoriten gekennzeichnet werden. Die favorisierten Maße werden in einer separaten Tabelle angezeigt.
Es stehen drei Darstellvarianten zur Verfügung:
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Wird ein Koordinaten-/Vektormaß in einem Gradierstapel gesetzt, dann gibt die dritte Darstellvariante die Sprungbeträge zwischen den Größen an.
Bemaßungen ein-/ausschalten
Mit Bemaßungen ein/aus
werden die Maße angezeigt oder ausgeblendet und es öffnet sich die Tabelle der favorisierten Maße. . Durch Anklicken der Pfeile ![]()
wird das gewählte Maß nach oben oder unten verschoben. Die tabellarische Übersicht der Favoriten lässt sich beliebig ein- und ausblenden, während alle anderen Funktionen im Menü zugänglich bleiben. Die Tabelle kann in die Zwischenablage kopiert oder ausgedruckt werden.
Löschen
öffnet ein eigenes Untermenü. Es gestattet das Löschen einzelner
oder aller Punkte und Linien
der Kontur. Gradierpunkte werden mit Graderpunkt einzeln
oder Gradierpunkte alle
gelöscht.
Das Löschen von Punkten und Linien der Kontur ist beim Ändern eines Sprungwertschnittes nicht gestattet, da nachfolgende Konstruktionsschritte auf diese Objekte zurückgreifen könnten.
Drucken
öffnet das Untermenü mit folgenden Funktionen:
Sprungwert-Listen drucken
startet den Ausdruck der Sprungwert-Tabellen aller Gradierpunkte. Die Liste enthält die Nummern der Gradierpunkte sowie deren absolute Sprungbeträge in den Stützgrößen.
Sprungwert-Listenkopieren
kopiert diese Liste in die Zwischenablage. Für eine formatierte Ansicht wählen Sie eine Proportionalschrift, z.B. CourierNew.
Sprungwertschnitt drucken
startet den Ausdruck des Sprungwertschnittes mit markierten Gradierpunkten. Sofern die Nummern der Gradierpunkte sichtbar sind (Menü Sprungwertschnitt"Gradierpunkte ein/aus
) werden sie auch ausgegeben.
Gradieren aktives Teil
startet in diesem Menü das Gradieren mit Sprungwerten.
